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Heutzutage trifft man vor allem in den Weiten des Internets überall auf sie, die klebrig schäumenden Cola-Fontänen. Das I.Z.E.T.I.T.-Team will an dem Spaß teilhaben, aber gleichzeitig natürlich auch nach dem 'Warum' fragen.


Für diejenigen unter Ihnen, die sich unter einem Mentos-Geysir noch nichts vorstellen können, folgt einleitend eine kurze Beschreibung:
Der Begriff 'Mentos-Geysir' beschreibt das Phänomen, das auftritt, wenn man einige Mentos-Drops in eine Flasche Cola gibt. Nämlich eine Evakuierung der Flasche mit einhergehender Umweltverschmutzung.
In der Regel wird dabei Cola-Light verwendet. Aber nicht von uns, da wir Diät-Produkte nicht gutheißen.


Franz zeigt den eigentlichen Verwendungszweck der Mentos auf. Für einen Mentos Geysir ist er jedoch nicht zu gebrauchen.


Die starke Reibung der Mentos-Schutzverpackung erlaubt - wie der Name schon sagt - kein reibungsloses schnelles Herausfallen der Drops aus ihrer Hülle.
Da bei einem Mentos-Geysir jedoch blitzartiges Handeln gefragt ist, überführen wir die Mentos zunächst in ein plastikenes Torpedierröhrchen.


Es folgt die Durchführung des Experiments!
Wie im Archivmaterial deutlich zu sehen ist, hat die Einleitung der Mentos-Drops wie erwartet einen sofortigen Cola-Ausstoß zur Folge, der alles Leben im Umkreis von mindestens 2 cm gnadenlos vernichtet.


Doch worin ist diese Reaktion zu begründen?
Das Team studiert die Inhaltsstoffe des klebrigen Getränks und stößt auf eine äußerst fadenscheinige Inkredenz mit dem gefährlich klingenden Namen 'Phosphorsäure'.
Ist sie die Wurzel allen Übels?


Wir nehmen eine Cola-Probe und messen ihren pH-Wert mittels eines Universalindikatorpapierteststreifens.


Die Forscher messen einen pH-Wert von 4. Auf die Säurekonzentration umgerechnet hieße das, dass sich circa 1,25892 · 10-6 mol H3PO4 in einem Liter Cola befinden.
Für unseren Geschmack ist das reichlich trivial, weshalb wir von der Phosphorsäuretheorie Abstand nehmen.


Stattdessen widmen wir uns lieber den anderen Inhaltsstoffen der Cola.
Vielleicht war unsere Idee mit der Säure nicht so ganz falsch, denn wir entdecken eine weitere interessante Zutat: die Kohlensäure H2CO3.

Wie Franz ja zuvor beim Probieren der explodierten Cola feststellte, enthielt diese keinerlei geschmackstechnisch feststellbaren Spuren von Kohlensäure mehr. Falls die Kohlensäure also die Colafontäne auslöst, so müsste das Experiment bei einem erneuten Versuch mit "schal" gewordener Cola misslingen.

Und siehe da: Es ist der Fall!


Zur wissenschaftlichen Untermauerung dieser noch etwas vagen These bedarf es allerdings noch einer Gegenprobe.
Flugs wird die nächste Supermarktfiliale angesteuert, um das benötigte Material zu besorgen.


Das viel zu maskuline und damit rollenverteilungsbedingt einkaufsunerfahrene I.Z.E.T.I.T.-Team verirrt sich jedoch in den verwirrenden Korridoren des Geschäftes. Also rufen wir zuhause an, damit sich unsere Eltern keine Sorgen machen müssen.


 
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