Willkommen
Gästebuch
Kennen Sie diese Fernsehwerbung des Toilettenpapierherstellers Charmin ?

Falls nicht, erklären wir Ihnen kurz deren Inhalt, der sich grob zusammengefasst darauf beschränkt, dass sich der lustige Charmin Bär (Ursus charminii), das Markentier der Firma, aus Toilettenpapier eine Hängematte zusammenbastelt und sich in Selbige hineinkuschelt.

Das Bild zu Ihrer Rechten stammt übrigens von der Charmin-Webseite.


Ein Charmin Bär erreicht für gewöhnlich eine Größe von zwei bis drei Metern und ein Gewicht von bis zu 800 kg.
In Anbetracht der Tatsache, dass gewöhnliches Klopapier solch einen Fleischberg kaum halten kann, genießen wir die in der Werbung vollführte physikalische Perversität mit Vorsicht.

Um festzustellen, ob hier getrickst wurde, möchten wir solch eine Hängematte in einem Experiment nachbauen.

Im Supermarkt findet sich weißes und blaues Klopapier. Sonnengelbes wird leider nicht geführt. Wir greifen uns das größte Paket, den 24er-Pack, der leider nur in nicht-stilechtem blau vorhanden ist.


Da in unserem Labor keine Bäume wachsen (zumindest keine, die als Hängemattenpfosten dienlich sein könnten), begeben wir uns in einen sog. Wald.


Hier fühlt sich das Klopapier gleich wie zu Hause.

So schließt sich der Kreislauf der Natur.


Franz und Alex entdecken zwei Bäume, die für das Projekt geeignet scheinen. Ihr Abstand zueinander, welcher 217 cm misst, macht einen perfekten Eindruck.


Die Stabilität der Bäume lässt ebenfalls keine Wünsche offen.


Es kann also losgehen.

Jan terminiert behutsam die Plastikverpackung.


Sofort strömt uns eine wohltuend stark parfümierte Chemie-Duftnote in die Nasen. Eine willkommene Abwechslung zur Eintönigen Waldluft!


Alex beginnt, das Klopapier an einem Baum anzubringen. Wir beschließen, auf die Benutzung von Klebeband zu verzichten, um unser Messergebnis nicht zu verfälschen. Bären haben schließlich auch kein Klebeband.
Daher umwickelt Alex das Rollenende zuerst mit einigen Lagen, um daraufhin zum anderen Baum hinüberzuspannen.


Franz fängt unterdessen am gegenüberliegenden Baum an.


 
© 2007 www.izetit.de